Unterkunft Südschwarzwald Mittlerer Schwarzwald Nordschwarzwald Freizeit Blog Kontakt Mobile Version PC-Version
Startseite Südschwarzwald Emmendingen & Elztal Emmendingen

Südschwarzwald


Belchenland & Wiesental Breisgau & Dreisamtal Emmendingen & Elztal Hochschwarzwald Hotzenwald & Hochrhein Kaiserstuhl & Tuniberg Markgräflerland Schwarzwald-Baar & Oberer Neckar

Biederbach Denzlingen Elzach Emmendingen Freiamt Glottertal Gutach im Elztal Herbolzheim Kenzingen Malterdingen Rheinhausen Reute Sexau Simonswald Teningen Vörstetten Waldkirch Winden

Achern Aitern Albbruck Alpirsbach Altensteig Auggen Bad Bellingen Bad Dürrheim Baden-Baden Badenweiler Bad Herrenalb Bad Krozingen Bad Liebenzell Bad Peterstal-Griesbach Bad Rippoldsau-Schapbach Bad Teinach-Zavelstein Bad Säckingen Bad Wildbad Bahlingen Baiersbronn Ballrechten-Dottingen Berghaupten Bernau Biberach Biederbach Blumberg Bötzingen Bonndorf Bräunlingen Breisach am Rhein Breitnau Buchenbach Bühl Bühlertal Buggingen Calw Dachsberg Denzlingen Dobel Donaueschingen Durbach Efringen-Kirchen Eichstetten Eisenbach Elzach Emmendingen Endingen Enzklösterle Ettenheim Feldberg Fischerbach Forbach Freiamt Freiburg Freudenstadt Friedenweiler Friesenheim Fröhnd Furtwangen Gaggenau Gengenbach Gernsbach Glottertal Görwihl Grafenhausen Gütenbach Gutach Elztal Gutach Kinzigtal Häusern Haslach Hausach Heitersheim Herbolzheim Herrischried Heuweiler Hinterzarten Höchenschwand Hofstetten Horb Neckar Hornberg Hüfingen Ibach Ihringen Kandern Kappelrodeck Karlsruhe Kehl am Rhein Kenzingen Kirchzarten Königsfeld Lahr Lauf Laufenburg Lautenbach Lauterbach Lenzkirch Löffingen Loffenau Lörrach Loßburg Malterdingen March Maulburg Meißenheim Menzenschwand Merdingen Mönchweiler Mühlenbach Müllheim Münstertal Murg Nagold Neubulach Neuenbürg Neuenburg am Rhein Neuenweg Niedereschach Nordrach Oberharmersbach Oberkirch Oberndorf Oberried Oberwolfach Ötigheim Offenburg Oppenau Ortenberg Ottenhöfen Pforzheim Rastatt Rheinau Rheinfelden Rheinhausen Rickenbach Riegel am Kaiserstuhl Ringsheim Rötenbach Rottweil Rust Sankt Blasien Sankt Georgen Sankt Märgen Sankt Peter Sasbach am Rhein Sasbach Ortenau Sasbachwalden Schiltach Schliengen Schluchsee Schömberg Schönau Schönwald Schonach Schopfheim Schuttertal Schramberg Seebach Seelbach Seewald Sexau Simonswald Staufen im Breisgau Stegen Steinach Steinen Stühlingen Sulz am Neckar Sulzburg Teningen Tennenbronn Titisee-Neustadt Todtmoos Todtnau Todtnauberg Triberg Ühlingen-Birkendorf Unterkirnach Villingen-Schwenningen Vöhrenbach Vörstetten Vogtsburg im Kaiserstuhl Waldkirch Waldshut-Tiengen Wehr Weil am Rhein Weilheim Nöggenschwiel Weisenbach Wembach Wieden Winden im Elztal Wolfach Wutach Zell am Harmersbach Zell im Wiesental

Kloster Tennenbach bei Emmendingen

Zur Ortsbeschreibung Emmendingen: [mehr]
Alle Gastgeber in Emmendingen: [mehr]

Kleine Bilder antippen und vergrößern!

Kloster Tennenbach

Das Zisterzienserkloster Tennenbach (zwischen dem Emmendinger Stadtteil Maleck und der Gemeinde Freiamt) - oder wie es zunächst hieß: Porta Coeli ("Himmelspforte") - wurde wahrscheinlich 1158 gegründet. Zwölf Mönche unter ihrem Abt Hesso übersiedelten damals vom burgundischen Kloster Frienisberg - ob auf Veranlassung Herzog Bertholds IV. von Zähringen (1152-1186), ist zweifelhaft. Eine in der Mitte des 13. Jahrhunderts gefälschte Gründungsnotiz, die angeblich 1161 auf der Hochburg abgeschlossen wurde, nennt den Besitz bestimmter Güter und Rechte in der Nachbarschaft Tennenbachs und führt eine Zeugenliste an, zu der auch Herzog Berthold und Markgraf Hermann III. oder IV. von Baden (1130-1160 oder 1160-1190) gehören. Rechte und Güter der Zisterzienserabtei am Westabhang des Schwarzwalds sind aber schon in dem Privileg Papst Alexanders III. vom 5. August 1178 aufgeführt worden.

Von weltlicher Seite her soll Kaiser Friedrich I. Barbarossa (1152-1190) für Tennenbach geurkundet haben, während die Wegnahme von Klostergut in Neuenburg zwecks Gründung der gleichnamigen Stadt durch Herzog Berthold IV. (zwischen 1170 und 1180) auch noch im Tennenbacher Güterbuch des 14. Jahrhunderts Protest hervorrief. Tennenbach unterstand ab Ende des 12. Jahrhunderts der Reichsabtei Salem. Grangien, also vom Kloster in Eigenbewirtschaftung betriebene Ländereien, waren wesentlich für das Gefüge des Grundbesitzes, der sich in der Oberrheinebene und im westlichen Schwarzwald konzentrierte, während der Tennenbacher Besitz in der Baar weitgehend davon isoliert war. Die Klostervogtei hatten im 13. und 14. Jahrhundert die Markgrafen von Hachberg inne, ab 1373 beanspruchten sie die Habsburger.

1444 wurde Tennenbach von den Armagnaken verwüstet - das Kloster war über 30 Jahre unbewohnt -, 1525 im Bauernkrieg verbrannt und 1807 schließlich säkularisiert. Von der alten Klosteranlage existiert heute nur noch die Krankenkapelle.

Der Tennenbacher Güterstreit

Irgendwann vor 1180 schenkte Werner von Roggenbach, Dienstmann des Herzogs Berthold IV. von Zähringen (1152-1186), dem Zisterzienserkloster Tennenbach Güter in Roggenbach (Unterkirnach), Villingen, Aasen und Dauchingen. Da auch der Herzog über diese Güter zu Gunsten des Benediktinerklosters St. Georgen im Schwarzwald verfügt hatte, kam es nach dem Tod Werners zwischen den beiden Mönchsgemeinschaften zum sog. Tennenbacher Güterstreit, der in den 1180er-Jahren Äbte, Bischöfe, Kardinäle und Päpste beschäftigte. Der Kompromiss von 1187 sah dann für St. Georgen den Besitz, für Tennenbach die Nutzung Roggenbachs vor, während die Güter in Villingen und Aasen bei den Zisterziensern verblieben, das herzogliche Allod in Klengen bei St. Georgen.

Äbte von Tennenbach

Hotels und Ferienwohnungen in Emmendingen im Südschwarzwald