Freilichtmuseum Schneiderhof Steinen Schwarzwald
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Bauernhausmuseum Schneiderhof
Wer einen Einblick in das Leben der Schwarzwaldbauern vor über 100 Jahren wagen will, dem empfiehlt sich der Besuch des Bauernhausmuseums Schneiderhof in Kirchhausen bei Steinen im Wiesental. Der Hof wurde 1696 gebaut und ist bis heute in seiner Ursprünglichkeit unverändert erhalten geblieben.
| Führungen |
Bäuerliche Vorführungen finden jeden ersten Samstag im Monat statt. Öffnungszeiten: Ostern bis Anfang November an Sonn- und Feiertagen von 13 bis 17 Uhr, mittwochs und samstags von 15 bis 17 Uhr. Alle Besichtigungen werden fachkundig geführt. |
| Preise und Anreise |
Eintrittspreise: 2,50 Euro für Erwachsene, 1 Euro für Kinder (bis 14 Jahre). Anreise: B 317 Lörrach-Schopfheim, Abzweigung Steinen, weiter bis Schlächtenhaus und nach Endenburg bis zum Ortsteil Kirchhausen. |
| Internet | www.bauernhausmuseum-schneiderhof.de |
Geschichte und Gegenwart
Bis 1985 bewirtschaftete Berta Schneider alleine den Hof. Sie starb mit 91 Jahren im Jahre 1986. Ein Jahr später erwarb der inzwischen gegründete “Verein zur Erhaltung des Schneiderhofes in Kirchhausen e.V.” das Anwesen. Vom Landesdenkmalamt wurde das Gebäude samt Areal als “Kulturdenkmal von besonderer Bedeutung, an dessen Erhaltung ein gesteigertes Interesse besteht”, eingestuft. In den folgenden neun Jahren wurde das baufällige Gehöft in mühevoller Arbeit wieder in den ursprünglichen Zustand versetzt. Die meisten Arbeiten erfolgten in Eigenleistung, einiges bedurfte jedoch der Hilfe von Fachfirmen.
Heute vermittelt der Schneiderhof seinen Besuchern ein anschauliches Bild über die Lebens- und Arbeitsweisen unserer Vorfahren. Wenn der Gast über die Schwelle des Hauses tritt, fühlt er sich in das vorige Jahrhundert zurückversetzt. Man hat den Eindruck, dass der Hof “lebt” und die Bauern gerade auf dem Feld sind.
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Kleine Bilder antippen und vergrößern! |
Die Besucher erhalten eine etwa einstündige Führung, die zu jeder vollen Stunde beginnt. Erläutert wreden die beeindruckende Fassade unter dem mächtigen Roggen-Strohdach, die schwarze, zweistöckige Rauchküche mit drei Hurten (das Haus hatte nie einen Schornstein), die große Stube mit Kunst, Kachelofen und Herrgottswinkel, den 1821 angebauten Altenteiler, die hintere Küche, wo der Schnaps gebrannt wird, die hintere Stube, in der sich alte Schnapsbrenngeräte befinden, die Nagelschmiede im Keller, die Schlafkammer im Obergeschoss, die Scheune samt landwirtschaftlichen Geräten und Werkzeugen, der Stall (in dem eines Tages wieder Hinterwälderkühe stehen sollen) und der bunte Bauerngarten vor dem Haus.
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| Freilichtmuseum Schneiderhof bei Steinen im Wiesental |

























